DOLOMITES SYMPHONY OF PHOTOGRAPHY

Die Ausstellung im Kurhaus Meran

Die bleichen Berge bilden einen Schwerpunkt, der sich als majestätische Kulisse und lebendiger Resonanzraum durch die Ausstellung zieht.

Dabei fängt Georg Tappeiner die Weite, das Licht, die Erhabenheit der mächtigen Bergwelten ein. Ursula Stingel richtet die Aufmerksamkeit auf das Detail: auf Strukturen, Linien, Farben, Texturen. Gemeinsam erzeugen sie ein Spannungsfeld des Sehens und der Wahrnehmung und es entfaltet sich ein visuelles Wechselspiel, das dazu einlädt, Landschaft zu betrachten, zu durchdringen und in ihrer Tiefe zu erfassen.

 

Georg Tappeiner | Dialog mit dem Licht

Die Dolomiten: majestätisch, von Zeit und Elementen geformt. In den Fotografien von Georg Tappeiner werden sie zu Erzählungen aus Licht und Emotion.

Aus der erhabenen Sicht des Adlers ebenso wie aus unmittelbarer Bodennähe umfängt er die Landschaft mit tiefer Achtung und einem feinen Gespür für das Wesen der Natur. Die monumentale Schönheit der bleichen Berge, wie auch ihre aufrechte Würde verschmelzen in Momenten von Licht und Farbe.

Jedes Detail wird zur Spur einer Geschichte, die sich über Jahrmillionen eingeschrieben hat. Dabei gelingt es Tappeiner, das Flüchtige des Lichts mit der Beständigkeit des Felses in Einklang zu bringen. Er zeigt Orte, die zu Haltungen werden: eine kraftvolle Verwurzelung mit der Landschaft - eine tiefe Verbundenheit mit dem, was bleibt.

Georg Tappeiners Fotografien sind Empfindungen, sind eine Hommage an das Archaische, das Erhabene – tiefgründig und von zeitloser Würde.

Fotos Ausstellungsräume am Eröffnungsabend (c) Südtirol Festival Meran - Damian Pertoll 

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